Hier lebt Hubbi: Affeln

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“Freiheit Affeln” – diesen Namen nimmt man in dem 1200-Seelen-Dorf sehr ernst. Dass das Dorf seit 1975 zu Neuenrade gehört, nun ja, das musste halt sein. Wie in vielen kleinen Orten halten die Bürger in Affeln zusammen und verstehen es vor allen Dingen, zu feiern. Höhepunkt des Jahres ist das Schützenfest am 2. Juli-Wochenende. Danach zählt man runter: Noch 364 Tage, noch 353 Tage, noch 352 Tage… Im Spätsommer polieren die Affelner ihre Trecker, waschen ihre Kühe und präsentieren beides beim Bauernmarkt.

Besonders stolz sind die Affelner auf ihre Kirche, die St. Lambertus geweiht wurde. Darin steht ein flandrischer Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert. Eigentlich wollten die Fuhrmänner mit dem Altar in Affeln nur eine Rast einlegen und das teure Stück dann weiter an seinen Bestimmungsort bringen (einige vermuten, dass damit Köln gemeint war). Doch dann blieb der Altar aus unerklärlichen Gründen in Affeln.

Über Affeln gibt es sogar einen Wikipedia-Artikel.

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